Gremien, Aufsichtsräte, sachkundige Bürger und das alles bitte transparent

Die letzte Ratssitzung am Dienstag war mit 8 1/2 Stunden eine von den längeren und auch eine der besonderen. Ging es doch, mit Ausnahme einer Aussprache zum Thema des Bürgerbegehren archäologische Zone, nur um Personalien. In über 70 geheimen und offenen Abstimmungen haben wir Mitglieder in Gremien, Aufsichtsräte und Ausschüsse benannt. Gemeinsam mit der Linken und der Wählergruppe Deine Freunde haben wir uns im Vorfeld auf eine gemeinsame Liste geeinigt. Dadurch haben wir eine nicht ganz unerhebliche Anzahl an Gremien und Aufsichtsräten bekommen, die wir bei alleinigem Antreten mit Sicherheit nicht bekommen hätten. Zum Verständnis, nicht alles was wir wollten konnten wir auch bekommen. Im Rahmen einer solchen Liste wird eben auch nach Anteilen gezogen und gewählt.

Politik 1.0 nennt man das wohl, aber um Politik 2.0 zu können muss man die Vorgängerversion kennen, einschließlich der Feature die man vielleicht als überholt ansieht. Für mich war die Frage, ob man sich denn überhaupt an dem Postenverteilen beteiligen solle, schnell beantwortet. Hier geht es eben nicht nur um Pöstchen, sondern eben auch um piratigen Einfluss in Gremien und städtischen Unternehmen.

Trotzdem, die Kritik an der Masse von Gremien, Versammlungen und Räten die manchmal nur beratenden Charakter haben und oft, in nichtöffentlicher Sitzung, nur den Anschein von wirklicher Mitsprache vermitteln kommt immer wieder. Eine Kritik die wir nun im Innenleben überprüfen können. Sicher eine Herausforderung in Zukunft für mich.

In folgende Unternehmen und Gremien senden wir Mitglieder, Aufsichtsräte oder Stellvertreter. (Die Personalien sind noch nicht aktualisiert.)

Medien und IT Rat der Stadt Köln

Häfen und Güterverkehr Köln AG

RheinCargo

Zweckverband Sparkasse Köln Bonn

GEW Köln AG

Zweckverband Verkehrsverbund Rhein Sieg VRS

Köln Tourismus GmbH

Stadtentwässerungsbetriebe Köln

Einige der Gremien und Unternehmen wie z.B. Sparkasse, VRS oder der Medien und IT Rat müssen durch Ratsmitglieder besetzt werden andere nicht. Bezahlt wird man als Aufsichtsrat nicht durch ein Gehalt. Dies funktioniert im Allgemeinen so, dass man für jede Aufsichtsratssitzung eine Aufwandsentschädigung bekommt. Nach meinen ersten Recherchen liegt das bei den oben genannten zwischen 50 und 250 Euro pro Sitzung. In der Regel finden 4 Sitzungen im Jahr statt. Ausnahme ist hier die Sparkasse für die gesonderte Regelungen gelten. Spätestens am Ende des Jahres werde ich hier detailliert über meine Aufwandsentschädigungen Auskunft geben.

Für den Bauausschuss werden wir einen sachkundigen Einwohner zur nächsten Ratssitzung am 30.9. benennen.

Weitermachen. Euer Thomas

 

 

 

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